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Heinz-Jürgen Hörster

Direktkandidat für DIE LINKE, Wahlkreis 99: Rhein-Sieg-Kreis II

Persönliches Statement:
Ich setze mich für ein Grundeinkommen ein, weil … jeder Mensch ein Recht auf Würde hat, wie es in Artikel 1 GG eigentlich garantiert sein sollte. Unsere Gesellschaft ist so reich, dass jedes Menschen Existenz gesichert sein könnte. Dazu gehört auch ein ausreichender Etat für die Verwirklichung kultureller und sozialer Bedürfnisse. Für mich steht der Respekt und die Anerkennung jedes Menschen an erster Stelle. Insofern bin ich Internationalist! Ausbeutung und Kriege werden wesentlich durch das kapitalistische System hervorgerufen. Ein Großteil unserer Produkte wird absichtlich mit geringem Haltbarkeitsdatum produziert, damit der Profit maximiert werden kann. Eine andere Form der Produktion, eine andere Einstellung zum Menschen schaffen die Ressourcen, die wir für eine gerechte und für jeden ausreichende Verteilung brauchen. Die Erwerbsarbeit, eine Arbeit, die ausschließlich das produziert, womit ausreichend Profit gemacht werden kann, gilt im kapitalistischen System als heilige Kuh, die nur zum Melken für Wenige gedacht ist! Dabei wird die den Menschen reproduzierende Arbeit wesentlicher durch Familienarbeit, durch kulturelle Arbeit und soziale Arbeit gewährleistet. Die Grundlage jeder gesellschaftlichen Produktion wird in unserer Gesellschaft als Reichtum leider nicht berechnet. FCr uns LINKE hat sich dieser Gedanke in unserem Bundeswahlprogramm fest gesetzt. Darauf bin ich stolz! Ich wünsche mir eine humanistisch-sozialistische Gesellschaft, in der die Ausbeutung des Menschen, Unterdrückung und Kriege ein Ende haben, eine Gesellschaft, in der der Mensch menschlich behandelt wird, weil er ein Mensch ist! Natürlich trete ich persönlich für ein Grundeinkommen schon innerhalb unserer kapitalistischen Gesellschaft ein. Ich gehöre zu den öffentlichen Verfechtern des bedingungslosen Grundeinkommens.

Zur Person:
Charly Hörster ist Sprecher des Rosa-Luxemburg-Clubs in Bonn und kandidiert zum Bürgermeister in der Gemeinde Alfter. Er hat 1979 als Direktkandidat für die „Grüne Liste Hessen“ für den Landtag Hessen kandidiert. Seine anschließende Mitgliedschaft bei den Grünen beendete er 2006, weil er als Internationalist den Überfall auf Jugoslawien unter maßgeblicher Urheberschaft von Joschka Fischer nie verwinden konnte. Charly Hörster hat zahlreiche Veranstaltungen und Kongresse zum bedingungslosen Grundeinkommen besucht, mit organisiert und geleitet.

Weitere Infos:
Kein Einzug in den Bundestag