Antonius Naumann

Ein Leben in Würde, Teilhabe und Selbstbestimmung müssen jedem Menschen in unserer Gesellschaft möglich sein. Ein Grundeinkommen kann langfristig gesehen Alle am gesellschaftlichen Wohlstand teilhaben lassen und ein Leben ohne Existenzängste ermöglichen.

Als ersten Schritt wollen wir Bündnisgrüne Hartz IV überwinden und durch eine Garantiesicherung ersetzen, die sanktionsfrei das soziokulturelle Existenzminimum sichert und Zuverdienstgrenzen deutlich attraktiver gestaltet. Modellprojekte, die die Wirkung eines bedingungslosen Grundeinkommens erforschen, unterstützen wir.

Maximilian Kowol

Beim überwinden von Hartz IV und gerecht machen unseres sozialen Sicherungssystems muss das Grundeinkommen mitgedacht werden und langfristig Teil davon werden.

Beate Müller-Gemmeke

Das Grundeinkommen ist für mich die Grundlage für ein neues Miteinander, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt wieder zu stärken. Gerade in Zeiten von Corona werden soziale Ungleichheiten, Armut und Risse bei der sozialen Absicherung deutlicher und größer. Ein Grundeinkommen könnte hier helfen. Und gemeint ist dabei ein Grundeinkommen, das vor Armut schützt, individuell und ohne Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt und nicht an eine Gegenleistung geknüpft wird.

Wer arbeitslos ist, wäre mithilfe eines Grundeinkommens würdevoll und unbürokratisch abgesichert. Denn Arbeitslosigkeit ist kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Problem. Das Gleiche gilt für all jene, die mit schlecht bezahlten Jobs kaum über die Runden kommen. Sie arbeiten und landen doch aufstockend im Hartz-System. Das ist nicht gerecht. Ohne bürokratischen Aufwand federt das Grundeinkommen außerdem Lebensphasen ab, in denen Menschen kurzfristig erwerbslos sind, mehr Zeit für die Kinder brauchen, die Eltern pflegen oder sich ehrenamtlich betätigen wollen. Das Grundeinkommen kann auf diese Weise zu mehr Zeitsouveränität beitragen, die sich mittlerweile viele wünschen.

Das Grundeinkommen kann aber auf keinen Fall jegliche Unterstützung in unserem Sozialstaat ersetzen. Es schafft aber die Voraussetzungen für eine Sozialpolitik auf Augenhöhe, mit der wir Hartz IV überwinden. Denn Zusammenhalt in der Gesellschaft heißt, keinen Menschen alleine zu lassen. Und das geht heute und auch in der Zukunft ohne Bevormundung, dafür mit Selbstbestimmung und mit mehr Würde. Wir sollten diese Debatte wagen und den Menschen mehr zutrauen.

http://www.mueller-gemmeke.de/
gruenebeate@gruene-reutlingen.de

Stefan Maas

Das Thema Grundeinkommen ist der Grund warum ich überhaupt politisch aktiv geworden bin und mich als Kandidat beworben habe. Ich bin selbstständiger Neurologe und Psychiater und davon überzeugt, dass es mit Grundeinkommen zu einem gravierenden gesellschaftlichen Fortschritt kommt.
Falls ich in den Bundestag gewählt werde, werde ich alles dafür tun, dass das Grundeinkommen in absehbarer Zeit eingeführt wird.

Claudia Laux

Seit 2007 bin ich Mitglied im Grünen Netzwerk Grundeinkommen. www.gruenes-grundeinkommen de

Die postindustriellen Gesellschaften befinden sich in einem ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel. Sowohl die Erwerbsverhältnisse als auch die Familienbeziehungen sind vielfältiger und unbeständiger geworden. Dieser Wandel lässt sich nicht zurückdrehen. Die sozialen Sicherungssysteme müssen deswegen an diesen gesellschaftlichen Wandel angepasst werden.

Das Grüne Netzwerk Grundeinkommen sieht in der Einführung eines Grundeinkommens einen zentralen Baustein für die Bekämpfung von Armut und die Garantie gesellschaftlicher Teilhabe.
Ein Grundeinkommen ergänzt unser soziales Sicherungsnetz. Der Ausbau der sozialen Infrastruktur, das inklusive Bildungssystem, der inklusive Arbeitsmarkt und die Einführung von Bürgerversicherungen für Gesundheit, Pflege und Rente stehen auf unserer Agenda, eingebettet in ein sozialpolitisches Gesamtkonzept.

Ein Grundeinkommen ist notwendig, um die gesellschaftliche und soziokulturelle Teilhabe von allen zu sichern. Verdeckte Armut, bürokratische Gängelung und ein Einkommen unter dem Existenzminimum gehören mit einem Grundeinkommen der Vergangenheit an.

Mehr zu mir und meiner Politik: http://www.ClaudiaLaux.de/
Für Ihre Fragen: claudia-laux@email.de