Dirk M. Tegtmeyer

Portrait Dirk Tegtmeyer (September 2017)

Ich kandidiere für die Landtagswahl im Wahlkreis 34 (Barsinghausen, Gehrden, Seelze) für DIE LINKE.

DIE LINKE fordert eine Mindestsicherung, ohne Sanktionen und Kürzungen, in Höhe von 1050 €, anstelle von HartzIV. Von dieser Forderung zu der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist es nur ein kleiner, aber entscheidender Schritt. Eine ‚negative Einkommensteuer‘ oder ein vergleichbares Instrument würde die Situation der Beschäftigen im Niedriglohnsektor deutlich verbessern, und damit entscheidend zur Akzeptanz dieser Transformation der sozialen Absicherung beitragen.
Dieser Schritt von einer sanktionsfreien Grundsicherung zu einem Grundeinkommen ist auch deswegen erforderlich, um einen fließenden Übergang zwischen nicht-erwerbstätigen Lebensformen und vollständiger Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Zu diesen nicht-erwerbstätigen Formen der Lebensgestaltung zählen insbesondere die Betreuung von eigenen Kindern oder die Pflege von Angehörigen gehört – Tätigkeiten, die historisch überwiegend von Frauen ausgeübt wurden, und die als ‚Care-Work‘ / ‚Sorgearbeit‘ bezeichnet werden. Zu diesen Tätigkeiten zählen aber auch Studium, selbstständige Weiterbildung, kreative Arbeit und wissenschaftliche Forschung. Ein Grundeinkommen würde das BaföG-System mit seinem Verwaltungsaufwand ersetzen können und die prekäre Situation von vielen Künstlern, Schriftstellern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in befristeten Arbeitsverhältnissen deutlich verbessern.

Website: http://www.die-linke-hannover-west.de

Felix Mönkemeyer

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Partei: DIE LINKE.

Wahlkreis 38: Hameln/Rinteln (Hessisch Oldendorf)

Persönliches Statement:

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist eine sinnvolle Ergänzung des bestehendes Sozialsystems und ein Ersatz für Hartz IV. Es wäre im Gegensatz zum bestehenden System existenzsichernd und würde Lohndumping verhindern. Auch würde es die Stigmatisierung der Betroffenen und den Verwaltungsaufwand minimieren. Die bestehenden Sozialversicherungen, die den Arbeitgeber in Verantwortung nehmen, müssen jedoch erhalten bleiben!

Zur Person:

Mit 20 Jahren bin ich jüngster Stadtrat in Hessisch Oldendorf. Zudem engagiere ich mich als Landessprecher im Jugendverband unserer Partei. Für mich stehen vor allem wirtschaftliche und finanzpolitische Themen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Website: https://www.facebook.com/FelixMoenkemeyer

Siegfried Seidel

LT

Partei: DIE LINKE.

Wahlkreis 27: Hannover – Ricklingen

Persönliches Statement:

Es ist an der Zeit, dass wir neue Wege in der Sozialpolitik gehen. Der Begriff der Arbeit muss ebenfalls neu formuliert werden. Ein Teil eines neuen Weges könnte das BGE sein.
Ein BGE ist für mich wichtig:
– damit die Menschen ihre Würde wiederbekommen
– damit mehr demokratische Teilhabe möglich ist
– damit es keinen Arbeitszwang mehr gibt

Zur Person:

Ich bin von einem Gegner des Grundeinkommens zu einen Befürworter geworden, nun werbe ich für das BGE in meiner Stadtteilgruppe DIE LINKE Hannover-West, in meiner Gewerkschaft (ver.di), bei mir im Betrieb bei Kolleg*innen, im Vertrauensleutekörper und im Betriebsrat. Zum anderen bin ich im Landes- und Bundeskoordinierungskreis der Emanzipatorischen Linken (Ema.Li), einer Strömung innerhalb der LINKEN, die sich mit dem BGE befasst.

Axel Seng

Axel Seng

Partei: DIE LINKE

Wahlkreis 35: Springe

Persönliches Statement:

Schon seit Jahren werbe ich mit meiner Ortsgruppe in Springe für ein BGE . Darüber hinaus versuche ich auch die Kolleginnen und Kollegen in ver.di zu überzeugen. Ich habe beim letzten Bundeskongress von ver.di die dortigen Anträge zum BGE unterstützt. Meiner Ansicht nach würde das BGE viele soziale Probleme lösen und die Arbeitsbedingungen verbessern.

Zur Person:

55 Jahre
Paketzusteller bei der Post