Dirk M. Tegtmeyer

Portrait Dirk Tegtmeyer (September 2017)

Ich kandidiere für die Landtagswahl im Wahlkreis 34 (Barsinghausen, Gehrden, Seelze) für DIE LINKE.

DIE LINKE fordert eine Mindestsicherung, ohne Sanktionen und Kürzungen, in Höhe von 1050 €, anstelle von HartzIV. Von dieser Forderung zu der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ist es nur ein kleiner, aber entscheidender Schritt. Eine ‚negative Einkommensteuer‘ oder ein vergleichbares Instrument würde die Situation der Beschäftigen im Niedriglohnsektor deutlich verbessern, und damit entscheidend zur Akzeptanz dieser Transformation der sozialen Absicherung beitragen.
Dieser Schritt von einer sanktionsfreien Grundsicherung zu einem Grundeinkommen ist auch deswegen erforderlich, um einen fließenden Übergang zwischen nicht-erwerbstätigen Lebensformen und vollständiger Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Zu diesen nicht-erwerbstätigen Formen der Lebensgestaltung zählen insbesondere die Betreuung von eigenen Kindern oder die Pflege von Angehörigen gehört – Tätigkeiten, die historisch überwiegend von Frauen ausgeübt wurden, und die als ‚Care-Work‘ / ‚Sorgearbeit‘ bezeichnet werden. Zu diesen Tätigkeiten zählen aber auch Studium, selbstständige Weiterbildung, kreative Arbeit und wissenschaftliche Forschung. Ein Grundeinkommen würde das BaföG-System mit seinem Verwaltungsaufwand ersetzen können und die prekäre Situation von vielen Künstlern, Schriftstellern und wissenschaftlichen Mitarbeitern in befristeten Arbeitsverhältnissen deutlich verbessern.

Website: http://www.die-linke-hannover-west.de

Oliver Scheithe

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Partei: Bündnis Grundeinkommen (BGE)

Platz 3 der Landesliste

Persönliches Statement:
Jeder Mensch hat ein bedingungloses Recht auf Existenz. Die Existenz ist in unserer Gesellschaft von einem Einkommen abhängig. Insofern ist das bedingungslose Grundeinkommen für mich ein Menschenrecht.
Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Es wird zu einem entspannteren Miteinander führen und den Menschen wieder die Möglichkeit geben, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind.

Zur Person:
50 Jahre alt, Bankkaufmann, Betreiber und Communitymanager von verwitwet.de, jeweils ehrenamtliches Vorstandsmitglied bei jung verwitwet e.V. und dem Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V.

Website: https://www.facebook.com/oliver.scheithe

Felix Mönkemeyer

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Partei: DIE LINKE.

Wahlkreis 38: Hameln/Rinteln (Hessisch Oldendorf)

Persönliches Statement:

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist eine sinnvolle Ergänzung des bestehendes Sozialsystems und ein Ersatz für Hartz IV. Es wäre im Gegensatz zum bestehenden System existenzsichernd und würde Lohndumping verhindern. Auch würde es die Stigmatisierung der Betroffenen und den Verwaltungsaufwand minimieren. Die bestehenden Sozialversicherungen, die den Arbeitgeber in Verantwortung nehmen, müssen jedoch erhalten bleiben!

Zur Person:

Mit 20 Jahren bin ich jüngster Stadtrat in Hessisch Oldendorf. Zudem engagiere ich mich als Landessprecher im Jugendverband unserer Partei. Für mich stehen vor allem wirtschaftliche und finanzpolitische Themen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Website: https://www.facebook.com/FelixMoenkemeyer

Siegfried Seidel

LT

Partei: DIE LINKE.

Wahlkreis 27: Hannover – Ricklingen

Persönliches Statement:

Es ist an der Zeit, dass wir neue Wege in der Sozialpolitik gehen. Der Begriff der Arbeit muss ebenfalls neu formuliert werden. Ein Teil eines neuen Weges könnte das BGE sein.
Ein BGE ist für mich wichtig:
– damit die Menschen ihre Würde wiederbekommen
– damit mehr demokratische Teilhabe möglich ist
– damit es keinen Arbeitszwang mehr gibt

Zur Person:

Ich bin von einem Gegner des Grundeinkommens zu einen Befürworter geworden, nun werbe ich für das BGE in meiner Stadtteilgruppe DIE LINKE Hannover-West, in meiner Gewerkschaft (ver.di), bei mir im Betrieb bei Kolleg*innen, im Vertrauensleutekörper und im Betriebsrat. Zum anderen bin ich im Landes- und Bundeskoordinierungskreis der Emanzipatorischen Linken (Ema.Li), einer Strömung innerhalb der LINKEN, die sich mit dem BGE befasst.

Ilka Eschricht

Partei: Bündnis Grundeinkommen (BGE)

Platz 2 der Landesliste

Persönliches Statement:

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist in meinen Augen ein notwendiger Schritt hin zu einer Gesellschaft aus selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und gemeinschaftsfähigen Individuen.

Zur Person:

Ich bin 37 Jahre alt. Meine Berufe: Mutter, BGE-Aktivistin, Sozialarbeiterin, Bauwagenplatzgründerin, Gemeinschafts-Pflegerin. Meine Stärken: Netzwerkarbeit, Initiieren.

Jan Weinmann

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Partei: Die PARTEI

Wahlkreis 24: Hannover-Döhren (mit Wülfel)
Platz 18 der Landesliste

Persönliches Statement:

Das persönliche Grundeinkommen ist der notwendige Teil, der unserer modernen Gesellschaft noch fehlt. Es ist inakzeptabel, dass nur Politiker dieses leistungsungebundene Einkommen beziehen.

Zur Person:

Ich bin 1981 in Kassel geboren, habe an der Bauhaus-Universität Weimar studiert, bin seit 2007 Diplom-Designer – und ich liebe künstlerisches Arbeiten und Naturwissenschaften. Ich lehne übliche Verhaltensmuster und Denkschablonen ab. Ich bin selbstständiger Designer und unterrichte als Dozent für verschiedene Bildungsträger. Seit diesem Jahr bin ich auch Einzelvertreter für die PARTEI im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel.

Website: http://diefraktion-hannover.de/janweinmann/

Benno Wegener

V-Partei³ Profilbild

Partei: V-Partei³

Platz 4 der Landesliste

Persönliches Statement:

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Mittel, um mehr soziale Gerechtigkeit zu erlangen. Wir fordern auch in unserem Parteiprogramm, dass ähnlich wie in der Schweiz bindende Volksbegehren auf Bundesebene zu politischen Fragen durchgeführt werden sollen. Da wir das bedingungslose Grundeinkommen für eine der wichtigsten politischen Fragen halten, sind wir für ein Volksbegehren.

Zur Person:

Website: https://v-partei.de/

Anja Sanchez Mengeler

Partei: Die PARTEI

Wahlkreis 69: Wilhelmshaven

Persönliches Statement:

Das Grundeinkommen ist ein wichtiger Faktor, um einen dringend benötigten gesellschaftlichen Wandel zu initiieren. Viele Menschen werden immer weniger Arbeit vorfinden, bedingt durch die Automatisierungsorozesse in nahezu allen Bereichen! Die derzeitige Lösung der Hartz 4 Druckpolitik erschwert den Menschen das unbeschwerte Chillen und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Außerdem bekommt auch die Wirtschaft das, was sie wirklich benötigt: Mitarbeiter, die ihre Arbeit gerne erledigen und nicht, weil sie es müssen. Eine unterstützenswerte „Win-Win“-Situation!

Zur Person:

42 Jahre, verheiratet, Mutter von 2 Kindern im Alter von 10 und 13 Jahren. Engagementlotsin und Vorstandsmitglied der PARTEI Wilhelmshaven

Website: http://www.die-partei-whv.de

Helmut Treib

Helmut-Treib

Partei: V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

Platz 1 der Landesliste

Persönliches Statement:

Ich befürworte die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Das momentane deutsche Arbeitsvermittlungs-, Arbeitslosenversorgungs-und Umschulungssystem leistet nicht, was es soll, es verwaltet Arbeitslosigkeit und versteckt sie, entmündigt Arbeitslose, zwingt ihnen unter Androhung von Entzug der Unterstützung teilweise absurde, demotivierende und entwürdigende sogenannte Wiedereingliederungsmaßnahmen auf, kurz: es ist kontraproduktiv und in Bezug auf seine Sanktionspraxis mit dem Grundgesetz unvereinbar.

Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens bedeutet im Kern die Anerkennung der Tatsache, dass wir durch Automatisierung und Digitalisierung unumkehrbar und endgültig das Zeitalter möglicher Vollbeschäftigung hinter uns gelassen haben, da Roboter und Computer Produktions- und Verwaltungsprozesse in einem noch vor wenigen Jahren unvorstellbaren Ausmaß übernommen haben und weiter übernehmen werden. Die Sinnfrage unserer Existenz, seit Jahrhunderten im Arbeitsethos verortet, stellt sich somit neu und verlangt nach Antwort.

Das bedingungslose Grundeinkommen selbst gibt darauf keine Antwort, schafft allerdings den Freiraum, in dem jeder nach seiner eigenen Antwort suchen kann. Und darum ist seine erste Bedingung seine Bedingungslosigkeit, denn erst wenn der Zwang, seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen, um nicht zu verhungern, wegfällt, werden Kräfte frei, um sich selbst zu verwirklichen.

Zur Person:

60 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Töchter

Website: https://v-partei.de/

Susanne Berghoff

Partei: MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ

Platz 1 der Landesliste

Persönliches Statement:

Das Grundeinkommen ist meines Erachtens besondes wichtig, um Armut und vor allem Altersarmut vorzubeugen. Es darf nicht sein, dass Menschen ein Leben lang gearbeitet haben und am Ende in der Altersarmut verschwinden. Arbeit, auch geringer bezahlte Arbeit muss wertgeschätzt werden. Alleinerziehenden muss die Möglichkeit gegeben werden, sich um ihre Kinder kümmern zu können und sie nicht in Vollzeitkindergärten und Schulen unterbringen zu müssen, weil sie zwei bis drei Jobs nachgehen müssen.

Zur Person:

Website: http://www.tierschutzpartei.de